Politik

Integrationszentrum in Salzburg eröffnet

Das neue Zentrum in der Stadt Salzburg soll Einwanderern bei der Integration begleiten. Die Anlaufstelle ist Teil des Projektes "Integration von Anfang an". Es ist bereits das fünfte Zentrum in Österreich.

Am Dienstag eröffnete der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) ein Integrationszentrum in der Ernest-Thun-Straße in der Stadt Salzburg. Das Zentrum ist für Personen mit einer Aufenthaltsgenehmigung zuständig und soll diese bis zum Erwerb der Staatsbürgerschaft begleiten. Bereits seit April können Zuwanderer das Zentrum aufsuchen, um Informationen über ihre Rechte und Pflichten in Österreich zu bekommen. Die Ausländer erhalten dort zudem Hilfe bei Behördenwegen. In Wien, Linz, Graz und Innsbruck hat der Österreichische Integrationsfond solche Zentren bereits eröffnet. Integration steuern Die Mittel kommen aus dem Integrationsbudget des Innenministeriums und sind für Salzburg mit 300.000 Euro pro Jahr beziffert. Bei der Eröffnung war auch die Politik mit Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP), Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) und Landesrätin Martina Berthold (Grüne) vertreten. Staatssekretär Kurz sagte bei der Eröffnung, dass "Integration gesteuert, geplant und begleitet gehört." Mit dem neuen Projekt "Integration von Anfang an", welches letzten Monat präsentiert wurde, soll der erste Schritt der Integration schon in den Drittstaaten passieren. In der österreichischen Botschaft in der Türkei ist eine Mitarbeiterin dafür zuständig, Personen über Österreich zu informieren und sie in die Integrationszentren weiterzuleiten.



(SN)

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