Politik

Irmgard Griss folgte Einladung nach Hallein

Hans Mayr lud zum Herbstgespräch. Ob die ehemalige Bundespräsidentschaftskandidatin bei der Nationalratswahl mit eigener Bürgerbewegung antritt, ließ sie offen.

Die frühere Präsidentin des Obersten Gerichtshofes und Bundespräsidentschaftskandidatin, Irmgard Griss, war am Donnerstag der Einladung von Landesrat Hans Mayr (SBG) nach Hallein gefolgt. "Mit dem Zug", was den Verkehrslandesrat angesichts der andauernden Staudiskussion erfreute. Im Ziegelstadel stellte sie sich der Diskussion mit Bürgern. Rund 60 bis 100 Interessierte waren zum "Herbstgespräch" gekommen. Griss tourt derzeit durch Österreich. Am Mittwoch war sie bei der Katholischen Hochschulgemeinde in Linz, am Freitag spricht sie auf Einladung einer Cartellverbandsverbindung in Innsbruck. "Ich interessiere mich für Bewegungen in ganz Österreich. Das heißt überhaupt nicht, dass ich mich irgendwo anschließe. Ich rede gern mit jedem und bin interessiert zu erfahren, welche Ideen es gibt", sagte Griss. Positiv finde sie, dass es in Gemeinden mittlerweile viele Bürgerlisten gebe. Warum sie ausgerechnet Mayrs Einladung folge? "Ein bisserl was hab ich schon mitbekommen von ihm." Die Begegnung mit vielen Leuten erweitere ja auch den Horizont. Mayr sagte, dass ihn und seine am 20. April gegründete "Salzburger Bürgergemeinschaft" mit Griss inhaltlich viele Parallelen verbinden würden.
Was eine mögliche Parteigründung und Kandidatur bei der nächsten Nationalratswahl angeht, wollte sich Griss nicht detailliert äußern. "Möglich ist viel. Ich bin bereit mich einzubringen. Ich will aber nichts mehr werden und brauche auch nichts mehr werden".

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