Kein schönes Bild, das unsere Elite abgibt

Im Gemeinderat entlud sich die Wut und sorgte für eine fragwürdige Stunde gelebter Demokratie. Wo bleibt in Verkehrsfragen die Selbstkritik - übrigens auch bei der Salzburg AG?

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Probleme in der Oberleitung ... SN/wizany
Probleme in der Oberleitung ...

Es wäre ein Wunder gewesen, hätte Salzburgs plötzliche Wende in der Verkehrspolitik nicht noch gewaltige Eruptionen ausgelöst. Und es ist zu befürchten, dass das, was diese Woche im Gemeinderat der Stadt passierte, erst der Anfang war.

Da zogen Mandatare aller Parteien - mit Ausnahme der ÖVP - vom Leder und über die Salzburg AG her. Vom "beispiellosen Versagen" war da die Rede, vom Brandstifter (gemeint Vorstandssprecher Leonhard Schitter), der sich jetzt als Feuerwehrmann aufspiele. Erregte Mandatare schossen aus allen Rohren - in eine Richtung. Und was in der Hitze des Gefechts völlig unterging: Sie schossen letztlich auf ihr eigenes Unternehmen. Denn die Stadt ist Teilhaber der Salzburg AG.

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