Politik

Kinderbetreuung: Salzburg hält an Kritik fest - in eigenem Brief

Das Land Salzburg hat am Dienstag die fehlende Unterschrift unter die gemeinsame Kritik von sechs Bundesländern an der geplanten Kürzung der Mittel für die Kinderbetreuung verteidigt.

Symbolbild. SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Symbolbild.

"Dass wir uns nicht angeschlossen haben, ändert nichts an unserer ablehnenden Haltung gegenüber dem Vorschlag des Bundes", hieß es aus dem Büro der zuständigen Landesrätin Andrea Klambauer (NEOS).

"Wir haben nicht unterschrieben, weil die Stellungnahme in unseren Augen nicht konstruktiv formuliert war. An der harten inhaltlichen Kritik ändert das nichts, aber für Polemik ist hier kein Platz." Klambauer habe an Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) und den für die Elementarpädagogik zuständigen Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) jeweils persönliche Stellungnahmen geschickt und ihre Vorbehalte gegen die Pläne des Bundes noch einmal dargelegt. "Der jetzige Vorschlag ist auf jeden Fall nicht tragbar", sagte ein Sprecher der Landesrätin.

Die Salzburger Landesregierung wird aus ÖVP, Grünen und NEOS gebildet.

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