Politik

Kommunikationsfehler: Regel für Schließung von Kindergartengruppen korrigiert

Eine Gruppe im Kindergarten oder in der Krabbelstube schließt, wenn zwei Kinder innerhalb von drei Tagen PCR-positiv auf das Virus getestet werden.

 SN/stock.adobe.com

Bei der Übermittlung der Vorgabe der Landessanitätsdirektion für die coronabedingte Schließung von Kindergartengruppen sei ein interner Kommunikationsfehler passiert, sagte Landesrätin Andrea Klambauer (Neos) am Freitag. Zuletzt hatte das Referat Kinderbildung den Einrichtungen am 21. Jänner mitgeteilt, dass eine Gruppe dann behördlich für fünf Tage geschlossen wird, wenn binnen fünf Tagen zwei Kinder PCR-positiv auf das Coronavirus getestet werden. "De facto lautet die Regel aber, dass die Gruppe für fünf Tage geschlossen wird, wenn zwei Kinder binnen drei Tagen mit einem PCR-Test positiv getestet werden", sagt Klambauer. "Die Gesundheitsbehörde hat diesen Fehler nun richtiggestellt."

Die Regel für die Gruppenschließung, wonach zwei Kinder innerhalb von drei Tagen positiv getestet sein müssen, gelte bereits seit November 2021 und sei von der Landessanitätsdirektion in Abstimmung mit dem Covidkrisenstab des Landes getroffen worden, sagt der Sprecher des Landes, Franz Wieser. "Irgendwo ist ein in Umlauf gebrachtes Protokoll falsch übernommen worden." Nun sei die Regel noch einmal klargestellt worden.

Jedenfalls bleibt es dabei, dass die Pädagoginnen bei der neuen Vorgabe nicht mehr mitgerechnet werden. Dies hatte heftige Kritik des elementarpädagogischen Personals ausgelöst. Davor galt die Regelung, dass eine Gruppe geschlossen wird, wenn zwei Personen (Kinder und/oder Personal) positiv getestet werden. Jetzt zählen Pädagoginnen nicht mehr dazu.

Aufgerufen am 25.05.2022 um 02:51 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/kommunikationsfehler-regel-fuer-schliessung-von-kindergartengruppen-korrigiert-116196805

Kommentare

Schlagzeilen