Politik

Konflikt um Froschzäune an 380-kV-Trasse

Die Protestaktionen und die Arbeiten auf der Trasse der Stromleitung am Heuberg in Koppl gehen weiter.

Der Froschzaun sorgt an der 380-kV-Baustelle am Heuberg bei Koppl für Aufregung. SN/fmt pictures/fm
Der Froschzaun sorgt an der 380-kV-Baustelle am Heuberg bei Koppl für Aufregung.

Gegner der 380-kV-Freileitung setzten am Dienstagvormittag ihre Protestkundgebung auf dem Heuberg bei Koppl fort. Die vom Projektbetreiber Austrian Power Grid (APG) beauftragte Firma konnte den Bau der Froschzäune an der Baustelle trotzdem fortsetzen, weil die Demonstranten das Sperrgebiet mieden. Auch vier Polizeibeamte waren vor Ort, nachdem die APG eine Sachbeschädigung an den Zäunen angezeigt hatte, wie Projektleiter Wolfgang Hafner auf SN-Anfrage erklärte. Baumfällungen seien dort nicht mehr notwendig. Nach dem Bau der Zufahrt soll das Fundament eines Mastes hergestellt werden. Wegen des warmen Wetters müssten die Amphibienzäune jetzt aufgestellt werden. Die Gegner wollen nun versuchen, die Arbeiten zu stoppen, indem sie die Daxluegstraße blockieren.

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