Politik

Konflikt um Wahlliste der FPÖ im Tennengau

Langjähriger FPÖ-Funktionär aus dem Tennengau erhebt schwere Vorwürfe. Die Burschenschafter seien auf dem Vormarsch. Die Landesparteileitung widerspricht.

Die Salzburger FPÖ dürfte sich bei der Erstellung der Liste für die Landtagswahl schwertun. Die Landespartei-Vorstandssitzung fand am Montag statt, doch bisher wurde keine Liste veröffentlicht. Zumindest in einem Bezirk kam es zu heftigen Konflikten.

Der langjährige FPÖ-Funktionär Anton Zuckerstätter aus Oberalm erhebt schwere Vorwürfe: "Ich hätte nicht gedacht, dass es in der FPÖ solche Intrigen gibt." Ihm sei in Aussicht gestellt worden, die Tennengauer Bezirksliste anzuführen. Doch beim Bezirksparteitag habe Landesparteichefin Marlene Svazek die ersten drei Plätze für "vergeben" erklärt. Sie selbst führe die Liste an, vor Reinhard Rebhandl aus Golling. Der Grund für das Manöver ist für Zuckerstätter klar: "Ich will mit Burschenschaftern nichts zu tun haben." Doch diese würden nun in der FPÖ den Ton angeben. Hintergrund: Rebhandl ist Mitglied der Burschenschaft Gothia.

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