Politik

Kontrolle an Grenzen: Lenkt Bayern ein?

Landesrat Schnöll fuhr nach München und hofft auf mehrspurige Lösung am Walserberg.

Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (rechts) im Gespräch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (links).  SN/privat
Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (rechts) im Gespräch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (links).

Bayern wählt am 14. Oktober - und die CSU bangt um ihre absolute Mehrheit. An der Grenze wurde zuletzt Strenge dokumentiert - zulasten Salzburgs. Der Stau auf und rund um die Tauernautobahn wuchs auf Rekordlänge an, teils standen die Autos bis Hallein und weiter. Salzburg wehrte sich mit Fahrverboten in den vom Ausweichverkehr geplagten Orten Wals-Siezenheim und Grödig - und ärgert sich über Bayern. Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) suchte am Dienstag das Gespräch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Bei einem Treffen in München habe Herrmann Verständnis gezeigt, so Schnöll. "Er hat eingestanden, dass es am Walserberg Kapazitäten gebe, um mehrspurig zu kontrollieren." Schnöll ist zuversichtlich, dass die Bayern das auch umsetzen werden. Ziel sei es, kurzfristig zumindest eine zusätzliche Kontrollspur zu öffnen. "Mittelfristig sind vier Spuren das Ziel, so lange, bis der Außengrenzschutz funktioniert und die Grenzkontrollen auf dem Walserberg abgeschafft werden können."

Quelle: SN

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