Politik

KPÖ PLUS reicht Kandidatur zur Gemeinderatswahl ein

Als vermutlich erste Fraktion haben bereits gestern, Mittwoch, die Kommunisten ihre Kandidatur für die Gemeinderatswahl am 10. März eingereicht. Die unter der Kürzel KPÖ PLUS antretende Gruppierung hat dafür über 250 Unterstützungserklärungen gesammelt.

Die KPÖ PLUS-Kandidaten Sabine Helmberger (2. Listenplatz) und Kay-Michael Dankl (1. Listenplatz) vor der Einreichung des Wahlvorschlags SN/kpö plus
Die KPÖ PLUS-Kandidaten Sabine Helmberger (2. Listenplatz) und Kay-Michael Dankl (1. Listenplatz) vor der Einreichung des Wahlvorschlags

Die Liste KPÖ PLUS hat am Mittwoch die nötigen Unterstützungserklärungen eingereicht, um in der Stadt Salzburg an der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 10. März teilzunehmen. Jeweils 100 Unterschriften von Salzburgern sind für die Gemeindevertretungs- und die Bürgermeisterwahl erforderlich, wenn eine Partei noch nicht im Gemeinderat vertreten ist. KPÖ PLUS hatte den Einzug in den Gemeinderat bei der letzten Wahl 2014 um fünfzig Stimmen knapp verpasst.

KPÖ PLUS sieht Chance auf Einzug

Kay-Michael Dankl, Spitzenkandidat und Bürgermeisterkandidat der KPÖ PLUS, kann dem Sammeln von Unterstützungserklärungen auch etwas Positives abgewinnen: "Wir haben in den letzten Wochen viele Gespräche auf der Straße, bei Veranstaltungen und mit Freunden und Bekannten geführt, die unseren Antritt mit ihrer Unterschrift unterstützen. Diese direkte Beteiligung ist wichtig, gerade in einer Zeit, in der viele die Politik als abgehoben erleben", sagte Dankl. Sein Appell: "Im Sinne der Demokratie sollten alle Parteien Unterstützungserklärungen in der Bevölkerung sammeln, auch wenn sie schon im Gemeinderat sitzen." Die positiven Rückmeldungen der Unterstützer sieht Dankl als Bestätigung, dass der Einzug in den Salzburger Gemeinderat dieses Mal gelingen kann.

Kommunisten wollen "lästige Stimme" für leistbares Wohnen sein

Schlüsselthema der KPÖ PLUS ist leistbares Wohnen: "Nirgends steigen die Wohnkosten so schnell wie in Salzburg. Selbst für Normalverdiener ist es schwierig, leistbaren Wohnraum zu finden", sagte Dankl. "Vor jeder Wahl versprechen SPÖ, Grüne und ÖVP, die seit 27 Jahren in der Stadtregierung sitzen, leistbares Wohnen, aber danach bewegt sich wenig. Es braucht eine kritische Stimme im Gemeinderat, die lästig ist und das den Parteien nicht durchgehen lässt. Soziales und leistbares Wohnen dürfen nach der Wahl nicht untergehen."

Quelle: SN

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