Politik

Krise um Biomasse: Salzburg AG soll zahlen

Landesvize und Neo-Aufsichtsrat Heinrich Schellhorn nimmt den Landesversorger wegen höherer Einspeisetarife in die Pflicht.

Heinrich Schellhorn zum Wind: „Ich bin kein Messias, der die Menschen missionieren will.“ SN/stefanie schenker
Heinrich Schellhorn zum Wind: „Ich bin kein Messias, der die Menschen missionieren will.“

Hermann Fröschl

Die Grünen sind die großen Verfechter der Windenergie, stoßen dabei aber auf viele Widerstände. Fühlen Sie sich als Missionar? Ich bin alles andere als ein Messias, der Salzburg missionieren will. Ich vertrete einzig jene Ziele und Vorgaben, die sich das Land im Masterplan Energie selbst gesetzt hat - nämlich 20 Windräder bis 2020. Das ist auch mit der ÖVP abgestimmt. Und ich sage ganz klar, dass wir die Windkraft auch brauchen, weil wir sonst die ambitionierten Ziele (energieautark bis 2050, Anm.) nicht schaffen werden. Das ist eine sachliche Einschätzung und hat mit Missionieren nichts zu tun. Wir sind ja auch nicht die Betreiber von Windprojekten.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 19.09.2018 um 10:24 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/krise-um-biomasse-salzburg-ag-soll-zahlen-40022557