Politik

Landesrätin Klambauer will bei der Wohnbauförderung weg von der Maxime "Bauen, bauen, bauen"

Erste Bilanz über neue Wohnbauförderung: Von 144 Millionen Euro gehen 30 Millionen Euro in den Bereich Eigentum.

Landesrätin Andrea Klambauer mit Franz Wieser, dem Leiter des Landesmedienzentrums. SN/land salzburg/melanie hutter
Landesrätin Andrea Klambauer mit Franz Wieser, dem Leiter des Landesmedienzentrums.

144 Millionen Euro stehen heuer im Bundesland Salzburg für die Wohnbauförderung zur Verfügung. Seit Jahresbeginn gibt es Änderungen im System. "Es hat läuft gut. Die angeforderten Antrag-Links zeigen das ungebrochene Interesse an der Förderung", sagt die ressortzuständigen Landesrätin Andrea Klambauer (Neos).

"Es war sehr wichtig, neue Kriterien wie den Bodenverbrauch oder die Zersiedelung in die Förderung mit aufzunehmen. Durch die geänderte Vergabepraxis wissen die Antragsteller jetzt, dass sie ihr Ansuchen nun in Ruhe vorbereiten können", beschreibt die Landesrätin die wichtigsten Neuerungen. "Durch die Novellierung ist die Wohnbauförderung gerechter, transparenter und einfacher nachvollziehbar geworden", betont sie.

Von den insgesamt 144 Millionen Euro im Förderungstopf gehen rund 30 Millionen in den Bereich Eigentum, also den Bau oder Kauf von Häusern oder Wohnungen. Weitere Schwerpunkte liegen bei der Sanierung sowie bei der Wohnbeihilfe und im Bereich des Mietwohnungsbaus.

"Wir werden in Zukunft nicht weiter unbegrenzt auf Bauen, Bauen, Bauen setzen können", kündigt Klambauer an. "Es geht vermehrt darum, den Bestand bestmöglich zu nutzen, bestehende Objekte zu sanieren sowie eine Wohnbaudatenbank zu installieren, um künftig die vorhandenen Mittel zielgerecht einsetzen zu können."

Quelle: SN

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