Politik

Landesrat Schnöll will Ausweichverkehr eindämmen

Um den deutschen Grenzkontrollen auf der Autobahn auszuweichen, fahren derzeit immer mehr Durchreisende durch grenznahe Gemeinden wie etwa Grödig oder Wals und belasten dadurch die Anrainer.

Vehrkehrslandesrat Stefan Schnöll beim Lokalaugenschein in Grödig mit Bürgermeister Richard Hemetsberger und Werner Baier von der Autobahnpolizei Anif. SN/lmz
Vehrkehrslandesrat Stefan Schnöll beim Lokalaugenschein in Grödig mit Bürgermeister Richard Hemetsberger und Werner Baier von der Autobahnpolizei Anif.

"Die Verkehrsbelastung muss dringend minimiert werden", sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP), der sich am Samstag selbst ein Bild vor Ort von der Situation bei der Haberlanderbrücke in Grödig gemacht hat. Der Ausweichverkehr entstehe durch die Blockabfertigung entlang der Tauern-Autobahn und der Grenzkontrollen am Walserberg. Die geplanten Schritte des Landesrats: "Reicht der Stau zu weit über die Autobahnen hinaus - in Grödig wäre hier der neuralgische Punkt etwa die Haberlanderbrücke - dann tritt die Verordnung der Durchfahrtssperre in Kraft", sagt Schnöll. Immer ausgenommen von den Durchfahrtsverboten sind Radfahrer sowie Ziel- und Quellverkehr in den einzelnen Gemeinden.

Die Verordnung trete dann in Kraft, wenn der verursachte Rückstau über die Abzweigungen der Autobahnen hinausreicht. Die Verordnungen werden jedoch - so ist es auch Wunsch der Bürgermeister - derart adaptiert, sodass sie möglichst rasch und bestmöglich den Ausweichverkehr verhindern können.

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