Politik

Laun für wehrhafteres Christentum - Islam nicht schönreden

Der Salzburger Weihbischof hat nach der Ermordung des 85-jährigen französischen Priesters Jacques Hamel in einer Kirche durch IS-Terroristen ein wehrhafteres Christentum gefordert. Im "profil" verlangt Laun auch die Missionierung von Muslimen. Der Koran begünstige den Terror und der Islam dürfe nicht schöngeredet werden.

Laun für wehrhafteres Christentum - Islam nicht schönreden SN/APA/BARBARA GINDL
Mord in Kirche beschäftigt nicht nur Christen in Frankreich.

Bei der Tat im französischen Saint-Etienne-du-Rouvray, wo zwei 19-jährige Islamisten dem dortigen Priester die Kehle durchgeschnitten hatten, handelt es sich laut Laun um "ideologische Verblendung im Dienst des großen Kampfes zwischen Gott und dem Teufel". Laun zufolge begünstige der Islam den Terror insofern, als "der Koran Stellen enthält, die solche Taten bejahen und sogar empfehlen". Allerdings würden viele Moslems "solche Stellen nicht ernst nehmen" und "ihrem Gewissen" folgen, "das Gott in die Herzen aller Menschen geschrieben" habe.

Attentate wie in Frankreich würden das Verhältnis zum Islam belasten. Es sei ein wehrhafteres Christentum vonnöten, "in dem Sinne, dass Christen aufhören, den Islam schönzureden oder so zu tun, als ob der Islam eine friedliebende Religion wäre". Der Islam habe sich "von Anfang an mit Feuer und Schwert ausgebreitet". Laun: "Was wir brauchen, ist ein Christus-bewusstes Christentum. Wir sollten alles tun, die Moslems mit Jesus Christus bekannt zu machen, und der Staat sollte diejenigen, die Christen werden wollen, schützen." "Trotz Morddrohung" würden "viele Muslime zum Christentum konvertieren".

Es handle sich heute "vorläufig noch um einen Krieg der Geister. Aber den bösen Gedanken folgen bald böse Worte und dann die bösen Taten und Waffen."

Quelle: APA

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