Politik

Marko-Feingold-Straße: Ferch gegen Umbenennung der Churfürststraße

Der Gemeinderat spricht von einem "Schnellschuss" und fordert eine interne Einigung der Stadtpolitik vor der öffentlichen Debatte.

SALZ-Gemeinderat Christoph Ferch (Archivbild). SN/APA/BARBARA GINDL
SALZ-Gemeinderat Christoph Ferch (Archivbild).

Bei der Suche nach einer Straße oder einer Brücke, die an den Holocaustüberlebenden und Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Marko Feingold erinnert, hat sich Bürgermeister Harald Preuner für eine "breite politische Mehrheit" ausgesprochen. Für Montag hat er das erweiterte Stadtratskollegium einberufen, um das Für und Wider der von Feingolds Witwe ins Spiel gebrachten Umbenennung der Churfürststraße in der Altstadt zu erörtern - auch ein Amtsbericht sieht das so vor.

Gemeinderat Christoph Ferch (Liste SALZ) spricht sich gegen die Umbenennung aus, "weil das immer eine Auslöschung ist". Für ihn sei die Churfürstenzeit "etwas Wichtiges". Ferch ortet einen "Schnellschuss" und fordert einen sensibilisierten Umgang mit Umbenennungen und eine interne Einigung vor der öffentlichen Debatte. Die Konsequenz seien viele Vorschläge aus der Bevölkerung, die nicht verhandelbar seien. Er bekomme "so viele Anrufe wie zu keinem anderen politischen Thema vorher".

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