Politik

Mauterndorf: Neuer Bürgermeister will die Abwanderung stoppen

Den Zuzug fördern und die Abwanderung stoppen. Das will Herbert Eßl, der neue Bürgermeister von Mauterndorf. Der 57-jährige Bautechniker präsentierte sein Arbeitsprogramm beim Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Antrittsbesuch beim Landeshauptmann (von links): Bürgermeister Herbert Eßl, Vizebürgermeisterin Andrea Gürtler sowie Landeshauptmann Wilfried Haslauer.  SN/lmz/horn
Antrittsbesuch beim Landeshauptmann (von links): Bürgermeister Herbert Eßl, Vizebürgermeisterin Andrea Gürtler sowie Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Herbert Eßl (57), der neue Bürgermeister von Mauterndorf, will die Abwanderung stoppen. Die wichtigsten Aufgaben: Bauland erschließen, wichtige Bau- und Tourismusprojekte durchführen sowie den Ortskern schützen. Eßl absolvierte am Donnerstag seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Haslauer: "Ich bin mir sicher, dass mit Herbert Eßl ein überaus kompetenter und verlässlicher Nachfolger das Bürgermeisteramt in Mauterndorf übernommen hat. Durch seine langjährige Tätigkeit in der Kommunalpolitik bringt er auch viel an Erfahrung mit."

Aus vier mach eins: Bau- und Recyclinghof zusammenlegen

Bei der Überarbeitung des räumlichen Entwicklungskonzepts will Bürgermeister Eßl mehr Flächen für den Wohnbau berücksichtigen, um Zuzug zu fördern und der Abwanderung entgegenzuwirken. Zu den Bauvorhaben zählen die Modernisierung der Infrastruktur des Freibads, die Sanierung des Festsaals sowie hochwertige Hotelbetriebe. Zudem soll der Bau- und Recyclinghof zusammengelegt werden, der derzeit auf vier Standorte verteilt ist. Ein weiteres Anliegen ist, die denkmalgeschützten und leerstehenden Gebäude des historischen Orts wieder benutzbar zu machen.

Eßl war zehn Jahre Vizebürgermeister - davor Gemeinderat

Herbert Eßl ist von Beruf Bautechniker. Vor seiner Wahl zum Ortschef war er zehn Jahre Vizebürgermeister, davor Gemeinderat in Mauterndorf. Er trat am 23. Mai die Nachfolge von Langzeit-Bürgermeister Wolfgang Eder (68) an, der nach 27 Jahren im Amt zurückgetreten war.

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