Politik

Mehr Jugendliche in Salzburg brauchen Wohlfahrtshilfe

Die Zahl der Minderjährigen, die auf die Hilfe der Salzburger Jugendwohlfahrt angewiesen sind, ist von 2009 bis 2011 um rund 18 Prozent gestiegen. Landesrätin Schmidjell will vor allem auf frühe Hilfe setzen.

Mehr Jugendliche in Salzburg brauchen Wohlfahrtshilfe SN/Ratzer
Cornelia Schmidjell hält frühe Hilfe für wichtig.

Die Aufgabe der Jugendwohlfahrt sei es, für das Wohl der Kinder zu sorgen. Das Angebot der dafür eingerichteten Institutionen wie Streetwork oder Notschlafstellen für Jugendliche wurden in den letzten Jahren vermehrt angenommen. Von 2009 bis 2011 ist die Anzahl der Minderjährigen, die Hilfe annahmen, um 17,8 Prozent gestiegen.

Für die Landesrätin Cornelia Schmidjell ist der Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe nicht nur eine humanitäre Verpflichtung, sondern auch eine Investition in die Zukunft. "Dadurch werden selbstständige Entwicklung der Jugendlichen, Bildungserwerb und Arbeitsmarktchancen gefördert", heißt es in einer Aussendung. Wichtig dabei sei die frühe Hilfe in den ersten Lebensjahren, da diese besonders wirkungsvoll sei. "Neue Angebote wie Elternsprechtage für Schreibabys oder psychologische Beratung werden verstärkt nachgefragt und gebraucht", sagt Schmidjell.



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