Politik

Ministerin Köstinger absolvierte ein langes Besuchsprogramm in Salzburg

Die Renaturierung des Alterbachs in Salzburg-Itzling ist beinahe fertig. Die Kosten von 560.000 Euro teilen sich Stadt, Land und Bund. Nach dem Besuch der Baustelle besichtigte Köstinger den Hochwasserschutz der Stadt Salzburg, den Almkanal sowie den Hochbehälter Mönchsberg.

Der Alterbach bekommt seine Natur wieder zurück - und die Salzburgerinnen und Salzburger ein Naherholungsgebiet mehr. Am Donnerstag besichtige Ministerin Elisabeth Köstinger die Bauarbeiten zur Renaturierung des Baches im Salzburger Stadtteil Itzling. In wenigen Wochen sollen die Arbeiten fertig sein. Im Anschluss standen der Hochwasserschutz der Stadt Salzburg bei der Einfahrtsrampe des Amphibienbusses in die Salzach, der Almkanal sowie der Hochbehälter Mönchsberg auf dem Besuchsprogramm.

Drei Vorteile: "Hochwasserschutz, Natur und Erlebbarkeit"

Landesrat Josef Schwaiger: "Hochwasserschutz ist heute deutlich mehr als Mauern und Pumpwerke. Das Projekt Alterbach beispielsweise vereint drei wesentliche Vorteile in einem: Hochwasserschutz, Natur und Erlebbarkeit." Die Gesamtbaukosten betragen 560.000 Euro. Sie werden von Bund (60 Prozent), Stadt (25 Prozent) und Land (15 Prozent) finanziert.

Fischaufstiegshilfe im Mündungsbereich in die Salzach

Die Revitalisierung des Alterbachs ist durch zwei Baumaßnahmen gekennzeichnet: Zum einen entsteht im Mündungsbereich in die Salzach eine Fischaufstiegshilfe. Das Konstrukt in Form einer Pendelrampe weist eine Länge von 45 Metern auf und besteht aus 27 Becken mit Ruhezonen zwischen den Wanderschlitzen. Zum anderen erhält die Itzlinger "Lebensader" etwa 600 Meter bachaufwärts einen großzügigen, naturnahen Verlauf zurück. Eine bestehende Sohlrampe wird in eine durchgängige, etwa 40 Meter lange Sohlgleite mit neun trapezförmigen Becken und großzügigen Ruhezonen umgebaut. In diesem zirka 150 Meter langen Abschnitt war der Alterbach bisher streng reguliert. Darüber hinaus wurde gleich auch der bestehende Geh- und Radweg verlegt und angehoben. Damit verbessert sich auch hier für die Anrainerinnen und Anrainer in diesem Bereich der Hochwasserschutz.

Salzburg AG versorgt 156.000 Kunden mit Trinkwasser

Im Anschluss besichtigte Köstinger den Hochwasserschutz der Stadt bei der Einfahrtsrampe des Amphibienbusses in die Salzach, den Almkanal sowie den Hochbehälter Mönchsberg, einem Kernstück der Trinkwasserversorgung der Salzburg AG nahe der Richterhöhe. Die Salzburg AG versorgt rund 156.000 Kundinnen und Kunden in der Stadt und einigen Randgemeinden jährlich mit knapp 13 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Pro Tag fließen rund 35 Millionen Liter durch die 872 Kilometer langen Rohrleitungen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 15.10.2019 um 12:05 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/ministerin-koestinger-absolvierte-ein-langes-besuchsprogramm-in-salzburg-67609561

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