Politik

Nach 138 Jahren "wackelt" die Volksschule Lungötz

Die Gemeinde muss darüber entscheiden, wo sie ihre Schüler und Kindergartenkinder unterbringt.

Volksschule und Kindergarten in Lungötz SN/gemeinde annaberg-lungötz
Volksschule und Kindergarten in Lungötz

Landgemeinden mit zwei oder gar mehr Volksschulen sind längst die Ausnahme. Nun "wackelt" im Tennengau ein weiterer Standort. Seit dem Jahr 1880 hat Lungötz eine eigene Schule. Heute muss der Ortsteil um die Zukunft seiner Volksschule bangen.

Die Gemeinde überlegt, aus wirtschaftlichen Gründen ihre Volksschulen in Annaberg und ihre Kindergärten in Lungötz zu konzentrieren. Der Anlass ist die anstehende Generalsanierung des 45 Jahre alten Mehrzweckgebäudes in Lungötz. Die Sanierung ist jedenfalls notwendig. Die Frage ist, wie das Gebäude künftig genutzt wird. Es werde eine schwierige und weitreichende Entscheidung der Gemeindevertretung. Darüber informiert Bgm. Josef Schwarzenbacher (ÖVP) die Bevölkerung im Gemeindeblatt. Die Nutzung müsse sachlich und mit Weitblick besprochen werden. "Es könnte z. B. ein Kindergartenzentrum für alle Kinder der Gemeinde errichtet werden. Vorausgesetzt, die Schüler aus Lungötz können in der VS Annaberg untergebracht werden. Oder die Nutzung bleibt wie bisher als Volksschule und Kindergarten für die Kinder aus Lungötz." Die Schulen sind 3,8 Straßenkilometer voneinander entfernt.

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