Politik

Neue Sozialhilfe soll Salzburg sieben Millionen mehr kosten

Die Umsetzung der nun im Nationalrat beschlossenen neuen Sozialhilfe sei für das Land eine Mammutaufgabe, sagt Landesrat Heinrich Schellhorn. Der Verwaltungsaufwand sei enorm, zudem gibt es rechtliche Bedenken.

Symbolbild. SN/BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Symbolbild.

Am Donnerstag wurde im Nationalrat der Umbau der Mindestsicherung in die Sozialhilfe beschlossen. Die Kritik war groß, auch von den Ländern. Salzburgs Soziallandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne) sagt, er sei wütend angesichts des Beschlusses. "Wir haben ein funktionierendes System, die Zahlen in der Mindestsicherung sind rückläufig. Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern."

In Salzburg gab man zuletzt 32 Millionen Euro für die Mindestsicherung aus. Im Vorjahr bezogen 8426 Personen bedarfsorientierte Mindestsicherung. 2017 waren es noch 8873. Ein Drittel ...

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