Politik

Neues Flutlicht für SAK: SPÖ und FPÖ dafür, Grüne und Neos dagegen

Der Fußballverein plant bereits langfristig vor für den Aufstieg in die Zweite Liga. Die Stadtpolitik ist geteilter Meinung, ob man nach der Austria Salzburg erneut eine Flutlichtanlage mitfinanzieren soll.

Geteilte Meinungen gibt es in der Politik, ob die Stadt eine neue Flutlichtanlage für den SAK 1914 am Sportplatz im Nonntal mit 600.000 Euro fördern soll. SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger hatte sich bereits dafür ausgesprochen und die Fördersumme in Aussicht gestellt. Auch die FPÖ spricht sich für eine neue Flutlichtanlage aus. "Der Bereich Sport wird im Vergleich zur Kultur ohnehin nur stiefmütterlich subventioniert. Es ist höchst an der Zeit, dass der Sport endlich angemessene Förderungen bekommt", sagt FPÖ-Klubobmann Andreas Reindl.

Anders sieht das die Bürgerliste. Klubchefin Inge Haller sieht keinen Grund, warum die Stadt nach der Austria binnen fünf Jahren erneut eine fernsehtaugliche Flutlichtanlage mitfinanzieren soll. Auch die Neos sprechen von Steuergeldverschwendung, schließlich gebe es eine Flutlichtanlage beim Austria-Platz. "Auch im Sinne der Nachhaltigkeit gilt für uns: Verwenden statt verschwenden. Immerhin spielen der SAK und die Austria nicht gleichzeitig in der Zweiten Bundesliga", sagt Gemeinderat Lukas Rößlhuber (Neos). SAK-Präsident Christian Schwaiger sagte: "Ich wüsste nicht, wie das funktionieren soll, dass wir uns das Flutlicht mit der Austria teilen. Dort sind es 12 Masten, wir haben nur vier. Da haben wir einen Aufstand."

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