Politik

Neues Gesicht im Gemeinderat

Vincent Pultar ist erblich vorbelastet, was die SPÖ angeht. Da sein will er vor allem für die Taxhamer.

Vincent Pultar (25) ist einer der jüngsten Gemeinderäte. Mittwoch wurde er angelobt.   SN/sw/vips
Vincent Pultar (25) ist einer der jüngsten Gemeinderäte. Mittwoch wurde er angelobt.  

Seit einem Jahr sind Sie Bezirksgeschäftsführer, jetzt im Gemeinderat. Was taugt Ihnen an der Politik?
Vincent Pultar: Mir gefällt die Modernisierungskampagne von Bernhard Auinger. Ich kann dem offenen Kreativzentrum Rauchmühle viel abgewinnen, genauso wie der Sporthalle Nord, wo Hobbyfußballer online über den Sportstättenchecker kurzfristig eine Halle buchen können - diese Niederschwelligkeit städtischer Angebote imponiert mir.

Verstehen Sie die Kritik am Projekt Rauchmühle? Die Stadt investiere hier 15 Millionen Euro in ein Prestigeprojekt und vernachlässige ihre Aufgaben im Bildungs- und Pflegebereich? Nicht wirklich. Ich denke, die Science City wächst und Salzburg wird als Bildungsstandort immer beliebter. In die Modernisierung der Seniorenheime werden gerade fast 90 Millionen Euro investiert. Die Stadt macht in den Bereichen ihre Hausaufgaben.

Ihr Vater Josef Pultar war jahrelang im Bürgermeister-Büro tätig. Da ist man erblich vorbelastet. Wenn daheim am Esstisch regelmäßig über die Stadtpolitik gesprochen wird, beeinflusst einen das sicher. Auch der Opa aus Oberösterreich war schon ein "aufrechter Roter". Er hat mich als Person geprägt. Mir hat gefallen, wie er als einzelner, kleiner Mann sich in Vereinen und auch sonst immer für andere engagiert und starkgemacht hat.

Was waren politisch Ihre ersten Schritte? Ich bin in der Plainstraße geboren, in Gnigl aufgewachsen. Nachdem ich 2011 am BG Nonntal maturiert und im Seniorenheim Hellbrunn Zivildienst gemacht hatte, war ich auf der Suche nach Leuten, mit denen ich politisieren konnte. Ich wurde in der Sektion Gnigl fündig. 2014 stand ich bereits als Kandidat auf der Gemeinderatsliste, 2015 wurde ich Assistent des Bezirksgeschäftsführers. Seither komme ich aus dem Organisieren von Wahlkämpfen nicht heraus.

Worum werden Sie sich im Gemeinderat kümmern? Ich bin vorerst im Kultur-, Sport- und Altstadtausschuss tätig und als Betreuungsgemeinderat für Taxham. Dort gibt es ein großes Bedürfnis, sich mitzuteilen. Es geht um Europark, Wohnen, darum, dass es zu wenig Lokale und Wirtshäuser im Stadtteil gibt.

Ganz kurz noch:

Ich bin Student der Politikwissenschaften, wohnhaft in der Goldgasse, engagiert, fleißig.

In fünf Jahren möchte ich stolz auf meine Arbeit im Gemeinderat zurück blicken.

Dieses Buch hat mich beeindruckt: "Der Fürst" von Niccolò Machiavelli.


Ein Ereignis, das mein Leben verändert hat: als ich vor zehn Jahren meine Freundin Barbara kennenlernte.

Aufgerufen am 20.11.2018 um 07:33 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/neues-gesicht-im-gemeinderat-26535397

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