Politik

Notärzte aus Bayern "kommen im Extremfall nicht mehr" nach Salzburg

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns warnt vor "problematischen Situationen". Denn ausländische Ärzte müssten ihre Tätigkeit der Kammer melden, was bisher nicht der Fall war. In Salzburg ist man alarmiert.

Der Notarzt des Bayerischen Roten Kreuzes muss bei Einsätzen in Salzburg seine Tätigkeit der Österreichischen Ärztekammer mitteilen. Die gelebte Praxis war über Jahrzehnte eine andere. SN/brk bgl
Der Notarzt des Bayerischen Roten Kreuzes muss bei Einsätzen in Salzburg seine Tätigkeit der Österreichischen Ärztekammer mitteilen. Die gelebte Praxis war über Jahrzehnte eine andere.

Rund 200 Mal jährlich eilen Salzburger Notärztinnen und Notärzte laut Rotem Kreuz Schwerverletzten im angrenzenden Bayern zu Hilfe. Entweder mit dem Hubschrauber oder mit einem Notarzteinsatzfahrzeug. Umgekehrt springen die bayerischen Kollegen bei Bedarf etwa 120 Mal im Jahr auf Salzburger Seite ein.

Hinter der Zukunft dieser grenzüberschreitenden Hilfsleistungen steht ein Fragezeichen. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) informierte zunächst Anfang Juni die betroffenen Notärzte, wonach "auch im Rahmen einer auf einzelne Ereignisse begrenzten grenzüberschreitenden Nachbarschaftshilfe eine schriftliche Mitteilung der ...

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