Politik

Oberndorf: Altes Rathaus muss nicht mehr zwingend zum Hotel werden

Die Stadtgemeinde Oberndorf startet einen neuen Versuch, um das alte Rathaus zu verkaufen. Zwei Punkte in der Ausschreibung sind neu.

Wie es mit dem alten Rathausgebäude in Oberndorf weitergeht, wird sich im Frühjahr 2018 endgültig entscheiden.  SN/georg fink
Wie es mit dem alten Rathausgebäude in Oberndorf weitergeht, wird sich im Frühjahr 2018 endgültig entscheiden.

Im Herbst 2018 will die Gemeinde Oberndorf aus dem alten Rathaus aus- und in einen Neubau, der gerade errichtet wird, einziehen. Parallel dazu startet die Gemeinde jetzt einen neuen Anlauf, um das alte Rathaus zu verkaufen. Mit der ersten Ausschreibung im Frühjahr, die die verpflichtende Nachnutzung als Hotel vorsah, war man, wie berichtet, nicht erfolgreich: Denn mit der einzigen Interessentin, Café-Inhaberin Karin Gruber, deren Haus direkt ans Rathaus angebaut ist, konnte man sich nicht einigen. Neu sind im Ausschreibungstext, der auch das 594 m22 große Grundstück umfasst, zwei Punkte: Zum einen wurde der Mindestpreis von 421.211 auf 470.000 Euro angehoben. Zum anderen ist eine "gewerbliche Nutzung im gesamten Objekt" verpflichtend: "Das muss aber kein Hotelbetrieb sein", sagt Bgm. Peter Schröder (SPÖ). Wichtig sei, dass dort ein Betrieb entstehe, der möglichst viele Arbeitsplätze bringe: "Es ist auch ein Abriss des Gebäudes möglich. Dann wären vielleicht auch mehr Jobs oder Betten und außerdem eine Tiefgarage möglich." Gebote müssen bis spätestens 1. März abgegeben werden; eine Entscheidung soll in der Gemeindevertretung Ende Mai 2018 fallen.

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