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Öl-Kessel raus: Land fördert Umstieg mit bis zu 7520 Euro

Das Land habe die Energie-Förderung vereinfacht. Salzburger sollen so schneller und unkomplizierter auf erneuerbare Energiequellen umsteigen.

Symbolbild. SN/robert ratzer
Symbolbild.

Das ist neu bei der Energieförderung: Die Beschränkung auf Hauptwohnsitze und Gebäude bis maximal fünf Wohnungen entfallen. Das heißt: Mehrparteiengebäude und Nebenwohnsitze können unterstützt werden. Weitere Änderungen betreffen die Förderungen für Photovoltaik-Speicheranlagen. Hier werden künftig auch bestehende Photovoltaik-Anlagen berücksichtigt, etwa beim Ausbau der Speicher-Kapazität.

Salzburg hat sich in Sachen Energiewende konkrete Ziele gesetzt: "Fossile Heizsysteme sollen durch erneuerbare Energiequellen ersetzt werden. Eine ganz wesentliche Maßnahme ist unter anderem alte Ölkessel durch ein CO2-neutrales System auszutauschen. Wer sich dazu entschließt, wird von uns finanziell unterstützt", sagt er zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. So erhält man, wenn man seinen alten Öl- gegen einen modernen Pelletskessel tauscht, 5020 Euro Förderung, bei Anschluss an die Biomasse-Nahwärme bis zu 7520 Euro.

Eine Ölheizung auszutauschen, trägt mehr zum Klimaschutz bei, als manche vermuten: Jede eingesparte Kilowattstunde verhindert die zusätzliche Entstehung von schädlichen Treibhausgasen. Mit erneuerbaren Energieträgern wird außerdem das Haushaltsbudget entlastet. Eine moderne Heizung hat höhere Wirkungsgrade und geringere Emissionen. Pellets statt Öl, das heißt unter dem Strich für einen Einfamilienhaushalt um bis zu 1000 Euro weniger Heizkosten pro Jahr.

Anträge auf Förderungen können in den Bereichen Biomasse-Heizanlagen, Wärmepumpen, thermische Solaranlagen sowie PV-Anlagen und dazu passender Speicherlösungen gestellt werden. Bei entsprechendem Kesseltausch beziehungsweise dem Anschluss an ein Fernwärme-Netz werden noch zusätzliche Sonderboni gewährt. Die Abwicklung der Förderung erfolgt online mit dem Fördermanager unter www.energieaktiv.at. Die kostenlose Energie-Beratung des Landes gibt es unter der Tel: 0662 8042-3151, E-Mail: energieberatung@salzburg.gv.at.

Das Ziel: 2030 soll Warmwasser durch Sonnenergie aufbereitet werden

Mit 2050 soll das Bundesland Salzburg klimaneutral und energieautark sein. Aber bereits 2040 sollte Raumwärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern oder Fernwärme kommen. 2030 schon wolle das Land das gesamte benötigte Warmwasser mit Sonnenenergie aufbereitet haben. "Diese Herausforderungen gilt es jetzt anzugehen, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen und zu optimieren. Dafür haben wir die Förderungen geschaffen. Um unsere Ziele bis 2040 und 2050 zu erreichen, brauchen wir dringend die Mithilfe jedes Haushalts", ruft Schellhorn auf.

Quelle: SN

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