Politik

ÖVP versammelte ihre Bürgermeister

Die Salzburger Volkspartei hielt am Freitag in Scheffau ihre traditionelle Bürgermeisterkonferenz ab.

Von links: Die Ortschefs Joachim Maislinger (Wals) und Monika Schwaiger (Seekirchen), Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Salzburgs Vizebürgermeister Harald Preuner, der Bürgermeister von St. Johann, Günther Mitterer und Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer.  SN/salzburger volkspartei
Von links: Die Ortschefs Joachim Maislinger (Wals) und Monika Schwaiger (Seekirchen), Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Salzburgs Vizebürgermeister Harald Preuner, der Bürgermeister von St. Johann, Günther Mitterer und Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer.

Aus Wien reiste zu dem Treffen Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter an. Als zentrale politische Herausforderungen für das Jahr 2017 nannte Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stärkung der Wirtschaft sowie Investitionen in Bildung und Ausbildung. Weiters betonte er: "Wir müssen das zentrale Gut der Sicherheit in den Mittelpunkt unserer Bemühungen stellen." Die soziale Gerechtigkeit müsse aufrechterhalten werden. Diese Herausforderungen seien nur gemeinsam mit den Gemeinden zu lösen. Es brauche für den Zentralraum und für die Regionen maßgeschneiderte Strategien. "Hier ist es vor allem unsere Aufgabe, eine Brücke zwischen der Stadt und den Umlandgemeinden zu schlagen und gemeinsame Lösungen zu suchen und zu erarbeiten", sagte Haslauer.

Regionalität sei der Schlüsselansatz im 21. Jahrhundert, betonte Landesrat Josef Schwaiger. Während es im 20. Jahrhundert vor allem um Erreichbarkeit durch Güterwege und Straßen gegangen sei, gelte es nun, den ländlichen Raum durch den Breitbandausbau zu stärken. "Ich sehe das Internet als den Güterweg des 21. Jahrhunderts." Zudem brauche es eine moderne dezentrale Verwaltung, wirtschaftliche Impulse, Investitionen in die Bildung vor Ort und eine wohnortnahe medizinische Versorgung.

2017 sei das Jahr der lebenswerten Regionen, sagte Minister Rupprechter. Zum ersten Mal werde ein Masterplan für die Zukunft des ländlichen Raumes erarbeitet. Die Bevölkerung werde aktiv eingebunden. Regionale Strategien und Entwicklungspotenziale würden direkt vor Ort diskutiert: Im Rahmen einer Bundesländer-Tour. Zusätzlich unterstütze sein Ministerium die Gemeinden mit einem neuen Instrument - dem Communal Audit Neu. Mit diesem Audit-Verfahren können Gemeinden genau sehen, wo sie stehen und welche konkreten Maßnahmen für ihre Zukunft wichtig sind. "Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leben im ländlichen Raum, trotzdem zieht es immer mehr Menschen in die Städte. Umso wichtiger ist es, den ländlichen Raum fit für die Zukunft zu machen", betonte Rupprechter.

Auf Landesebene könne man wieder auf geordnete, sichere und stabile Finanzen vertrauen, sagte Haslauer. Die Finanzcausa sei aufgearbeitet, der Umfang der ausgewerteten Daten enorm. Die Unterlagen füllten 500 Aktenordner, insgesamt seien 40.000 Kontoauszüge ausgewertet worden. Die Vergleichsverhandlungen mit den Banken hätten dem Land Einnahmen in der Höhe von 105,2 Millionen Euro gebracht. 200 Millionen Euro an Schulden seien bereits zurückbezahlt.


Quelle: SN

Aufgerufen am 22.09.2018 um 05:45 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/oevp-versammelte-ihre-buergermeister-490225

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