Politik

Pädagogisches Personal in ganz Salzburg wird wie geplant in der Karwoche geimpft

Mehr als 500 Pädagoginnen und Pädagogen aus Kinderbetreuungseinrichtungen folgten am Mittwoch der Einladung des Landes zum Online-Informationsvortrag.

Landesrätin Andrea Klambauer (Neos) und Referatsleiterin Ulrike Kendlbacher bei der Online-Konferenz für das elementarpädagogische Personal.  SN/land salzburg
Landesrätin Andrea Klambauer (Neos) und Referatsleiterin Ulrike Kendlbacher bei der Online-Konferenz für das elementarpädagogische Personal.

Das gesamte impfbereite elementarpädagogische Personal im Bundesland werde wie geplant in der Karwoche geimpft. Das teilte die für Kinderbetreuung zuständige Salzburger Landesrätin Andrea Klambauer (Neos) am späten Mittwochnachmittag bei einer Online-Konferenz mit. "Während der vergangenen zwölf Monate war der Kindergarten-Alltag von großen Belastungen und Herausforderungen geprägt", sagte Klambauer. Mit der bevorstehenden Impfung würden die Belastungen deutlich geringer.

Mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Salzburger Kinderbetreuungseinrichtungen nutzten die Gelegenheit, bei der Informationsveranstaltung Fragen zur Covid-19-Schutzimpfung zu stellen und Näheres über den Ablauf der Impfaktion zu erfahren. An dem Zoom-Treffen nahmen außer Klambauer und der Referatsleiterin für Elementarbildung und Kinderbetreuung, Ulrike Kendlbacher, der Impfkoordinator des Landes, Robert Sollak sowie Kinderfacharzt Holger Förster teil.
So wird die Impfaktion ablaufen: In den einzelnen Einrichtungen wird jetzt die Zahl der Impfwilligen erhoben und gesammelt weitergeleitet. Der entsprechende Link für die Bedarfserhebung wurde bereits verschickt. Dabei muss nur die Anzahl aller Impfwilligen gemeldet werden. Die Nennung der Namen ist nicht erforderlich. Sollte der Wunsch nach Anonymität bestehen, genüge es auch, in einem Raum eine Stricherlliste aufzuhängen, in die sich Impfwillige eintragen könnten, sagt Referatsleiterin Kendlbacher.
Die persönliche Anmeldung zur Impfung führen die Pädagoginnen dann selbst durch, und zwar auf der Online-Plattform www.salzburg-impft.at. Pädagoginnen, die bereits in der Ordination eines Impfarztes angemeldet sind, sind angehalten, bei der Hotline 1450 anzurufen und sich auf die Impfstraße umbuchen zu lassen.


Nach erfolgter Anmeldung werden an die Einrichtungen Zeitslots für die Impfung in den Impfstraßen erteilt. Es wird in jedem Bezirk eine Impfstraße eingerichtet. In Orten mit mehr als 10.000 Einwohnern wird es zusätzliche Impfstraßen geben.
Sollten Pädagoginnen den Impftermin nicht wahrnehmen können, müssen sie sich erneut unter der gleichen Priorität anmelden. "Wir werden schauen, ob wir das irgendwie unterbringen", sagt Sollak. Er betonte, dass die Impfung zwar vor einer Ansteckung schütze, unklar sei jedoch, ob dadurch ein Übertragungsschutz bestehe. Daher blieben alle vorgeschriebenen Hygiene- und Covid-Sicherheitsmaßnahmen weiterhin aufrecht.

Geimpft wird nicht nur das pädagogische Personal, sondern auch alle anderen Mitarbeiter in den Einrichtungen. Im Falle der Tageseltern werden auch die Familienangehörigen geimpft. Am Donnerstag findet für die Lehrer eine ähnliche Online-Konferenz statt. Auch die Lehrer werden in der Karwoche geimpft.

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