Politik

Politologe: "Salzburger SPÖ-Chef zu sein ist sicher ein ungemütlicher Job"

Selbst Politikexperten haben Mühe, den neuen Frontmann der Sozialdemokraten einzuschätzen. Egger starte aber mit zwei erheblichen Nachteilen - keine Bekanntheit, und keine politische Bühne.

David Egger wurde am Freitagnachmittag als neuer Vorsitzender der SPÖ in Salzburg präsentiert. Der Mann ist ein Unbekannter – selbst für Politikexperten.  SN/Robert Ratzer
David Egger wurde am Freitagnachmittag als neuer Vorsitzender der SPÖ in Salzburg präsentiert. Der Mann ist ein Unbekannter – selbst für Politikexperten.

Am Freitag hat die SPÖ David Egger als neuen Vorsitzenden der Partei präsentiert. Der 33-Jährige wird mit 1. Juli Walter Steidl als SPÖ-Chef ablösen. Egger ist Vizebürgermeister von Neumarkt und ein weitgehend unbeschriebenes Blatt.

Auch Salzburgs Politexperten tun sich daher noch schwer mit einer Einschätzung des Neulings. Politikwissenschafter Franz Fallend meint, offenbar habe sich niemand anderer bereit erklärt, die Partei zu übernehmen. "Ich kann ja verstehen, dass jemand der AK-Präsident ist oder in der Gewerkschaft eine wichtige Funktion ...

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