Politik

Politstreit um neue Parkplätze in Oberndorf

SPÖ und ÖVP sehen die Lage äußerst unterschiedlich. Kurzparkzone als mögliche Lösung.

Durch den Neubau von Rathaus und BORG entstehen 60 neue Parkplätze, sagen Bgm. Peter Schröder (r). und Vizebgm. Georg Djundja (SPÖ). SN/sw/spö
Durch den Neubau von Rathaus und BORG entstehen 60 neue Parkplätze, sagen Bgm. Peter Schröder (r). und Vizebgm. Georg Djundja (SPÖ).

Einen Schlagabtausch liefern sich SPÖ und ÖVP in Sachen Parkplätze in Oberndorf. Während Bürgermeister Peter Schröder (SPÖ) festhält, dass durch den Neubau von Rathaus und BORG 60 neue Parkplätze entstehen, beklagt ÖVP-Vizebürgermeisterin Sabine Mayrhofer eine sich verschärfende Parkplatzmisere.

Einig ist man sich nur, dass es durch den zunehmenden Autoverkehr in Spitzenzeiten schwierig ist, einen freien Parkplatz nahe den Geschäften oder anderen Einrichtungen zu bekommen, was der örtlichen Wirtschaft schadet.

"Das neue Rathaus und das neue BORG werden im Herbst eröffnet. Bei der Planung beider Bauten haben wir ein starkes Augenmerk auf die Entstehung neuer Parkplätze gerichtet. So erhält das neue Rathaus eine Tiefgarage mit 17 Mitarbeiter-Parkplätzen und neun Kundenparkplätzen. Dadurch werden die bisher durch Mitarbeiter und Parteienverkehr genutzten Parkplätze vor dem alten Rathaus frei", erklärt Bürgermeister Peter Schröder. Auch das BORG erhalte elf öffentliche Parkplätze und 23 eigene Parkflächen für das Lehrpersonal, wodurch wieder allgemeine Parkflächen frei würden, so Schröder.

Vizebürgermeisterin Sabine Mayrhofer (ÖVP) rechnet anders: "Die genannten 60 neuen Parkplätze entsprechen nicht den Tatsachen. Es wird verschwiegen, dass von diesen 60 Parkplätzen 40 für Mitarbeiter reserviert werden müssen. Weitere neun sind für den Parteienverkehr im Rathaus reserviert. Lediglich elf der 60 Parkplätze sind öffentlich nutzbar."

Ziehe man dann noch in Betracht, dass durch den Neubau des Rathauses 18 Parkplätze verloren gingen, so werde sich die Parkplatzmisere in Oberndorf sogar weiter zuspitzen.

Mit der aktuellen Parkplatzsituation beschäftigt sich auch eine Verkehrsstudie, die Stadtgemeinde, Werbegemeinschaft und Tourismusverband gemeinsam in Auftrag gegeben haben. Auf Grundlage der Studie soll das Parkraummanagement verbessert werden. Angedacht ist die Einführung einer Kurzparkzone in Teilbereichen des Stadtzentrums, um das Dauerparken von auswärtigen Lokalbahn-Pendlern abzustellen.

Aufgerufen am 10.12.2018 um 10:10 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/politstreit-um-neue-parkplaetze-in-oberndorf-39012154

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