Politik

Rüsten gegen drohenden Ärztemangel

Bis 2025 gehen 60 Prozent der Ärzte in Pension. Das wird vor allem am Land eng. In Salzburg wird fieberhaft an neuen Modellen gearbeitet.

LH-Stv. Christian Stöckl, Dr. Christoph Dachs und GKK-Obmann Andreas Huss. SN/robert ratzer
LH-Stv. Christian Stöckl, Dr. Christoph Dachs und GKK-Obmann Andreas Huss.

"Wir sind schonungslos mit der Ausdünnung der Hausärzte konfrontiert." Das sagt Ludwig Gold, der Geschäftsführer des Krankenhauses Schwarzach. Dort werden derzeit gut 30 angehende Allgemeinmediziner ausgebildet. "Wir haben sie befragt, wo und wie viel sie später arbeiten wollen." Das Ergebnis habe gezeigt, dass kaum jemand eine Karriere als "Einzelkämpfer" anstrebe. Damit meint Gold die derzeitigen Hausärzte. Sie sind Freiberufler, die praktisch rund um die Uhr für ihre Patienten da sind, womöglich in einem abgelegenen Seitental.

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