Politik

Salzburg: FPÖ kritisiert SPÖ-Vizebürgermeister wegen "Pony"-Posting

Bernhard Auinger raste auf Facebook mit Nazi-Vergleich aus, schimpft FPÖ-Klubobmann Andreas Reindl.

Der von der FPÖ kritisierte Facebook-Kommentar von Vizebürgermeister Bernhard Auinger. SN/facebook/auinger
Der von der FPÖ kritisierte Facebook-Kommentar von Vizebürgermeister Bernhard Auinger.

Angefangen hat alles ganz harmlos: SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger verfasste am Donnerstagnachmittag ein Facebook-Posting, in dem er meinte, es wäre an der Zeit, "dass sich das Innenministerium nicht um Ponys, sondern um den starken Personalmangel bei den Polizeiinspektionen kümmern soll."

Daraufhin entwickelte sich eine über Kommentare geführte Diskussion, an der sich auch FPÖ-Politiker, darunter Klubobmann Andreas Reindl beteiligten. Auinger meinte dabei an Reindl gewandt unter anderem: "Ja, ich hoffe, es kommt endlich mehr aus Wien außer reinrassige braune Ponys und Sturmgewehre um 26 Millionen Euro, die Planstellen die der Polizei in der Stadt fehlen, wären schon mal ein guter Anfang". Anschließend wünschte er noch ein "schönes Wochenende".

Reindl sah in dem "sicherlich pointierten Kommentar", wie es Auinger selbst nannte, einen "Eklat". Auinger vergleiche die "hervorragende Arbeit von Innenminister Kickl mit der Nazi-Zeit", kritisierte Reindl, der eine öffentliche Entschuldigung von Auinger forderte. Der kontert: "Das Ganze war mit einem Augenzwinkern gemeint."

Aufgerufen am 27.11.2021 um 07:40 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburg-fpoe-kritisiert-spoe-vizebuergermeister-wegen-pony-posting-38906068

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