Politik

Salzburger Eissportvereine "wollen seit 20 Jahren Eishalle"

Die Eissportvereine drängen auf weitere Eisflächen. Bis dahin wären sie froh, wenn die Volksgartenhalle nicht für volle vier Monate im Sommer zu wäre.

Sie fordern eine zweite Eishalle: Hans Fischbacher (Stockschützenverband), Carmen Kiefer (Eiskunstlaufverband), Trainerin Julia Kiefer und Wolfgang Breiteneder (Eisschnelllauf-Verband) sowie zahlreiche Nachwuchs-Eisläuferinnen. SN/franz neumayr
Sie fordern eine zweite Eishalle: Hans Fischbacher (Stockschützenverband), Carmen Kiefer (Eiskunstlaufverband), Trainerin Julia Kiefer und Wolfgang Breiteneder (Eisschnelllauf-Verband) sowie zahlreiche Nachwuchs-Eisläuferinnen.

Mit dem Vorstoß für den Bau einer zweiten Eishalle rennt Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) bei den Sportverbänden offene Türen ein: Sie klagen seit Jahren über fehlende Eiszeiten. Allen voran die Eiskunstläufer, wie deren Landes-Präsidentin Carmen Kiefer sagt: "Die Eisarena im Volksgarten ist die am meisten ausgelastete Sportstätte im Land. Die wird seit Jahrzehnten von sieben Uhr früh bis Mitternacht genutzt." Kiefer organisiert seit Jahren den Mozart-Cup der Synchroneisläufer, bei dem kürzlich im Volksgarten 1600 Sportlerinnen sowie Hunderte Fans zu Gast waren. "Wir haben gute Chancen, da 2022 die Weltmeisterschaft zu uns zu holen." Dass Salzburg im Eiskunstlauf aktuell etwa die Staatsmeisterin und mit Kiefers Sohn Severin und seiner Partnerin ein Weltklasse-Paar mit zwei Olympiateilnahmen stellt, "ist nur möglich, weil unsere Spitzenläufer in Südtirol, Berlin oder Kanada trainieren".

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