Politik

Salzburger Jugendredewettbewerb stand ganz im Zeichen von Corona

"Familie, Freunde und Gesundheit. Das ist, was wirklich zählt." So lautete ein Thema beim Salzburger Jugendredewettbewerb in Salzburg. Das Finale wurde erstmals online ausgetragen. Der große Wunsch: 2022 wieder vor Publikum auftreten zu können.

Landesrätin Andrea Klambauer bei der Online-Siegerehrung mit den Siegern: Jonas Irnberger, Anna Steiner, Sophie Thomaser (oben) sowie Johanna Kosak und Florian Resch sowie Organisatorin Juliane Schmid von Akzente Salzburg (unten).  SN/lmz/melanie reinhardt
Landesrätin Andrea Klambauer bei der Online-Siegerehrung mit den Siegern: Jonas Irnberger, Anna Steiner, Sophie Thomaser (oben) sowie Johanna Kosak und Florian Resch sowie Organisatorin Juliane Schmid von Akzente Salzburg (unten).

Erstmals in seiner 69-jährigen Geschichte fand der Salzburger Jugendredewettbewerb digital statt. Die Finalbewerbe standen ganz im Zeichen der Coronapandemie und wie diese das Leben der Teenager beeinflusst. Zwei Beispiele: "Was mir Corona einmal mehr gezeigt hat, ist, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die man schätzen soll." Und: "Ich habe gelernt, was wirklich wichtig ist im Leben: Familie, Freunde und Gesundheit. Das ist, was wirklich zählt."

Das sind die Siegerinnen und Sieger 2021

In der Kategorie "Klassische Rede" konnte sich bei den höheren Schulen Johanna Kosak vom Chiemgau-Gymnasium in Traunstein durchsetzen, bei den achten Schulstufen Florian Resch von der Mittelschule Faistenau und bei den Berufsschulen Jonas Irnberger von der LBS Tamsweg. In der Kategorie "Neues Sprachrohr" holte Sophie Thomaser (BG Tamsweg) den ersten Platz. Bei der Spontanrede setzte sich Anna Steiner (BG Tamsweg) durch. Im Bewerb der Siegerinnen und Sieger der vergangenen Jahre gewann Veronika Huber aus Tamsweg.

"Der Bewerb ist für mich jedes Jahr ein Highlight"

Landesrätin Andrea Klambauer: "Der Bewerb ist für mich jedes Jahr ein Highlight. Die Jugendlichen können sich zu für sie wichtigen Themen äußern und Stellung beziehen. Und sie werden dabei von den Verantwortungsträgern gehört, ihre Anliegen werden aufgenommen." Die Siegerinnen und Sieger können sich über 400 Euro für den ersten Platz, 300 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz freuen.

Große Sehnsucht nach einem Auftritt vor Publikum

Der Jugendredewettbewerb dient Jugendlichen ab der achten Schulstufe als Plattform, um ihr rhetorisches Geschick unter Beweis zu stellen und ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Abgesehen von der Coronapandemie waren es Themen wie Umwelt, soziale Medien, Werte und die Beteiligung von Jugendlichen in Gesellschaft und Politik, die den wortgewandten Rednern unter den Nägeln brannten. Über eines waren sich alle einig: sich 2022 hoffentlich wieder persönlich zum Finale treffen und vor Livepublikum auftreten zu können.

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