Politik

Salzburgs Magistratsdirektor ist künftig nicht mehr unantastbar

Der Landtag hat auf Wunsch der Stadt das Salzburger Stadtrecht geändert. Künftig kann der "Magi" von der Politik abberufen werden. Die Topjobs werden außerdem nur noch befristet auf fünf Jahre vergeben.

Im kommenden Jahr wird die Position des Magistratsdirektors neu ausgeschrieben. Unbefristet ist dieser aber nicht mehr im Amt. Und er kann bei einer Pflichtverletzung abberufen werden. SN/robert ratzer
Im kommenden Jahr wird die Position des Magistratsdirektors neu ausgeschrieben. Unbefristet ist dieser aber nicht mehr im Amt. Und er kann bei einer Pflichtverletzung abberufen werden.

Der nächste Magistratsdirektor oder die -direktorin ist nicht mehr unantastbar oder gar "papstähnlich", wie es zuletzt formuliert worden war. Ohne großes Aufsehen wurde Mittwochnachmittag im Landtag einstimmig eine Änderung des Salzburger Stadtrechts beschlossen.

Nach der rechtskräftigen Verurteilung des Ex-Magistratsdirektors Anfang Oktober war klar geworden, dass der oberste Beamte nicht vom Gemeinderat abberufen werden kann. Martin Floss trat nach vier Wochen Tauziehen von seinem Posten zurück. Künftig gibt es einen Passus im Stadtrecht. Dem Gemeinderat obliegen nun die Bestellung ...

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