Politik

Salzburgs Neos-Chef malt "Beamtengrau" und verkauft "schikanöse Kunst"

Warum Sepp Schellhorn die Kopien seiner 23 Behörden-Bescheide jetzt verbrannt und aus der Asche eine Farbe angerührt hat. Herauskommen sollen Spenden für den Neos-Wahlkampf.

Sepp Schellhorn kämpft gegen überbordende Bürokratie in Österreich.  SN/heinz bayer
Sepp Schellhorn kämpft gegen überbordende Bürokratie in Österreich.

Neos-Spitzenkandidat Sepp Schellhorn ist bekannt dafür, dass er sich über die überbordende, österreichische Bürokratie ärgert. So erzählte der Salzburger Hotelier und Gastronom einmal, wie ihm eine Beamtin vorgeschrieben hat, in der Küche entweder Fliegengitter zu montieren oder die Griffe der Fenster abzumontieren. In viereinhalb Jahren hat Schellhorn nun in seinen drei Unternehmen 23 Überprüfungen über sich ergehen lassen, von der Krankenkasse über die Finanz bis zur Lebensmittelkontrolle und der Brandschutz- und der Gewerbeüberprüfung. Die Kopien dieser Bescheide hat Schellhorn nun verbrannt (siehe Video unten). Aus der Asche rührte er in einem Video eine Farbe an. Das "Beamtengrau" malte er auf Papier. Diese "schikanöse Kunst" verkauft Schellhorn nun um 49 Euro (A4-Größe) bzw. 149 Euro (A3-Größe), um den Wahlkampf der Neos für die Landtagswahl am 22. April zu finanzieren. Die erste Edition, die je 22 Stück beinhaltete, sei schon ausverkauft, die zweite aber bereits gemalt. "Man muss ein bisschen kreativ sein", meint Schellhorn.

Quelle: SN

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