Politik

"Schrumpfsommer" - Salzburgs Tourismus-Chef Bauernberger zieht erste Lehren aus Krise

Leo Bauernberger fordert stärkere regionale Wirtschaftskreisläufe im Tourismus und sieht das intensive Apres-Ski als Auslaufmodell. Die negativen Schlagzeilen über Tirol findet er "übertrieben" und räumt ein: "Das hätte uns in Saalbach oder Obertauern auch passieren können."

SLT-Chef Leo Bauernberger ist betroffen und selbstkritisch angesichts der beispiellosen Krise. SN/robert ratzer
SLT-Chef Leo Bauernberger ist betroffen und selbstkritisch angesichts der beispiellosen Krise.

"Wenn wir daraus nicht lernen, dann ist Hopfen und Malz verloren." Salzburgs oberster Tourismuswerber Leo Bauernberger (SLT) ist betroffen und selbstkritisch in der Coronakrise. Eine zentrale Lehre für ihn: Auch der Tourismus müsse stärker regionale Wirtschaftskreisläufe nutzen. "Lastzüge mit Lebensmitteln aus aller Welt" seien falsch. Zwar greifen schon viele Tourismusbetriebe auf regionale Zulieferer zurück, doch dies müsse forciert werden. Bauernberger will, dass in drei Jahren jeder Betrieb 60 bis 70 Prozent seiner Produkte aus dem Inland bezieht.

Bauernberger ...

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