Politik

Seekirchen: Bahnhof kommt, dafür wird anderer gesperrt

Die ÖBB wollen, dass mangels Kapazität nach dem Start von Seekirchen-Süd die Haltestelle Wallersee in Zell geschlossen wird. Das sorgt für Kritik.

Der Seekirchner Vizebürgermeister Walter Gigerl setzt sich dafür ein, dass die Haltestelle Wallersee nicht 2025 geschlossen wird.  SN/chris hofer
Der Seekirchner Vizebürgermeister Walter Gigerl setzt sich dafür ein, dass die Haltestelle Wallersee nicht 2025 geschlossen wird.

Am Donnerstag wird die Seekirchner Gemeindevertretung die Grundsatzvereinbarung mit ÖBB und Land zum Bau der Haltestelle Seekirchen-Süd beschließen. Die ÖBB werden dafür 36 Mill. Euro investieren; Baubeginn ist 2022, in Betrieb gehen soll sie 2025.

Kritik kommt von Vizebürgermeister Walter Gigerl (LeSe): "In der Vereinbarung steht, dass die Gemeinde akzeptiert, dass die Haltestelle Wallersee im Ortsteil Zell geschlossen wird, sobald Seekirchen-Süd in Betrieb ist." Hintergrund seien Kapazitätsengpässe auf der zweigleisigen Strecke, seit die Westbahn AG im Halbstundentakt fahre. Denn mit einer zusätzlichen Haltestelle sei der derzeitige Nahverkehrs-Taktfahrplan nicht einzuhalten.

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