Politik

Seit der letzten Nationalratswahl starben 16.800 Wähler in Salzburg

20.000 Salzburger sind am 15. Oktober erstmals wahlberechtigt. Das Wahlvolk wird aber immer älter: Der Altersdurchschnitt liegt erstmals bei über 50 Jahren.

Am 15. Oktober sind 395.492 Salzburgerinnen und Salzburger wahlberechtigt. SN/lmz/otto wieser
Am 15. Oktober sind 395.492 Salzburgerinnen und Salzburger wahlberechtigt.

Am 15. Oktober wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt. Wählen dürfen die Österreicher über 16 Jahren. Seit der letzten Nationalratswahl 2013 gibt es daher rund 20.000 neue Wähler in Salzburg. Die Landesstatistik hat nun aktuelle Zahlen veröffentlicht. 1400 Menschen haben durch Einbürgerung das Wahlrecht erhalten. 4100 Wähler sind mehr weg-, als zugezogen. 16.800 Wähler sind seit der letzten Nationalratswahl verstorben. 5016 Auslandsösterreicher dürfen am 15. Oktober ebenfalls wählen.

Wahlvolk um elf Prozent "erneuert"

In Summe sind damit 395.492 Salzburgerinnen und Salzburger wahlberechtigt. Das sind um 2216 Personen (0,6 Prozent) mehr als zur Wahl vor vier Jahren. Die Zahl der männlichen Wahlberechtigten hat mit 0,8 Prozent doppelt so stark zugenommen als jene der weiblichen Wahlberechtigten. In Summe hat sich die Wählerschaft im Land Salzburg seit der letzten Nationalratswahl um elf Prozent erneuert. Mit anderen Worten: 89,5 Prozent der Wählerinnen und Wähler, die bei der Nationalratswahl vor vier Jahren im Land Salzburg wahlberechtigt waren, können auch dieses Mal wieder ihre Stimme am 15. Oktober abgeben, 10,5 Prozent der 395.492 Wahlberechtigten sind neu hinzugekommen.

Immer weniger junge Stimmberechtigte

Das Wahlvolk wird aber immer älter. Das Durchschnittsalter der Wahlberechtigten ist von 49,2 auf 50,3 Jahre gestiegen. Die Zahl der jungen Stimmberechtigten wird weniger. Die Zahl der unter 30-jährigen hat um 5,2 Prozent abgenommen, die der 30- bis unter 45-jährigen sogar um 7,6 Prozent. Demgegenüber sind die Zahl der 50- bis unter 64-jährigen Wahlberechtigten um 8,7 Prozent und die der 65-jährigen und älteren Wahlberechtigten um 6,8 Prozent gewachsen.

Werfenweng mit höchstem Zuwachs, in Thomatal höchster Rückgang

In Werfenweng ist der Zuwachs an Wahlberechtigten mit plus 9,4 Prozent gegenüber 2013 am größten. Auch in Göming, Altenmarkt, Hollersbach und Kleinarl dürfen mindestens sieben Prozent mehr Personen wählen. In 66 Gemeinden ist die Zahl der Wahlberechtigten gestiegen. In Weißpriach und Krimml gibt es exakt gleich viele potenzielle Wähler wie 2013. In den restlichen 51 Gemeinden wohnen weniger Wahlberechtigte als bei der vergangenen Nationalratswahl. In Thomatal (minus 8,0 Prozent) gab es den größten Rückgang. Auch in Lend, Hüttau, Sankt Margarethen, Untertauern und Ramingstein sank die Zahl der Wahlberechtigten um jeweils mehr als sieben Prozent.

Quelle: SN

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