Politik

Stadt und Erzdiözese wollen die Volksschule in der Schwarzstraße erhalten

Landeshauptmann Wilfried Haslauer lud am Donnerstag zum Schulgipfel: "Wir unternehmen große Anstrengungen, um beide Bildungsinstitutionen langfristig zu erhalten." Die Erzdiözese Salzburg ist bereit, die Trägerschaft für die zwei Schulen in der Salzburger Schwarzstraße zu übernehmen.

Sie hoffen auf eine rasche Lösung für die Volksschule Schwarzstraße: Elternvereinsobmann Klaus Offner, seine Stellvertreterin Verena Lanz und Direktorin Elisabeth Schneider-Brandauer (im Bild von rechts).  SN/stefan veigl
Sie hoffen auf eine rasche Lösung für die Volksschule Schwarzstraße: Elternvereinsobmann Klaus Offner, seine Stellvertreterin Verena Lanz und Direktorin Elisabeth Schneider-Brandauer (im Bild von rechts).


Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) lud am Donnerstag zu einem Gespräch, um mögliche Lösungen zum Erhalt der Volksschule Schwarzstraße, der Bundesanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) samt Hort sowie des Kindergartens zu besprechen. Haslauer: "Beide Bildungsinstitutionen liegen uns sehr am Herzen. Daher unternehmen wir große Anstrengungen, diese langfristig zu erhalten."

"Der Standort für die Volksschule Schwarzstraße soll erhalten werden"

Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP): "Wir sind natürlich sehr daran interessiert, dass beide Schulen in der Stadt bleiben, wobei insbesondere der jetzige Standort für die Volksschule Schwarzstraße erhalten werden soll. Eine finanzielle Kraftanstrengung ist aber sicher nicht vom kirchlichen Träger und der Stadt allein zu stemmen." Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) ergänzte: "Speziell hinsichtlich der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik ist der Bund in der Verantwortung."

"Eine zeitliche Lücke wäre ein schwerer Schlag"

Für Bildungsdirektor Rudolf Mair ist entscheidend, dass ein konfessioneller-christlicher Träger den Fortbestand in der bisherigen Qualität weiter sicherstellt. "Zudem benötigen wir dringend die Absolventinnen und Absolventen der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik. Eine zeitliche Lücke wäre ein schwerer Schlag bei dem sehr großen Bedarf an Pädagoginnen und Pädagogen in unserem Bundesland." Die grundsätzliche Bereitschaft der Erzdiözese Salzburg, diese Trägerschaft zu übernehmen, sei positiv.

Bis Juni sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden

Landeshauptmann Haslauer fasste das Ergebnis des Gesprächs zusammen: "Die Erzdiözese ist bereit, die kirchliche Trägerschaft für beide Schulen von den Franziskanerinnen Vöcklabruck zu übernehmen, wobei Finanzierungsfragen noch zu klären sind. Einigkeit besteht auch darin, dass die Schülerinnen und Schüler der Volksschule nicht auf andere Standorte aufgeteilt werden, sondern es jedenfalls weiter eine eigene VS-Einheit geben wird. Darüber hinaus haben sich die Gesprächsteilnehmer verständigt, dass es im Zentralraum eine Bildungsanstalt für Elementarpädagogik geben muss. Bis Ende Mai werden die kircheninternen Gespräche geführt und die Standortfrage geklärt, so dass im Juni 2019 für die finale Weichenstellung gesorgt werden kann."

Quelle: SN

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