Bayern profiliert sich zu Lasten Salzburgs: Schickt den Herren Söder und Seehofer die Rechnung

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Standpunkt Hermann Fröschl

Die Bayern machen, was sie wollen - auf Kosten Salzburgs. Die Grenzkontrollen am Walserberg sind eine Zumutung. Weil die nackten Zahlen nicht bestätigen, was die Bayern behaupten - nämlich, dass es so viele Aufgriffe von Schleppern und Kriminellen gibt. Und weil das Chaos, das die Bayern in Salzburg anrichten, zu verhindern wäre, wenn man mehr Spuren für die Kontrollen einrichten würde.
Dass in dieser Sache seit Jahren nichts weitergeht, ist beim besten Willen nicht mehr einzusehen. Denn der Schaden auf Salzburger Seite geht längst in die Millionen. Weil die Geschäfte heimischer Firmen beeinträchtigt werden. Weil die Menschen unzumutbaren Belastungen gerade an den Stauwochenenden ausgesetzt sind. Selbst die Autobahn muss auf österreichischer Seite demnächst saniert werden, weil der Belag durch die Dauerstaus Schaden nimmt.

Es wäre langsam angebracht, solche Rechnungen an die bayerische Staatskanzlei zu adressieren. Und die noble Zurückhaltung gegenüber den Bayern abzulegen. Denn stellen Sie sich vor, es wäre umgekehrt, und Salzburg würde den Bayern solche mutwilligen einseitigen Dauerbeeinträchtigungen bescheren. Nicht nur das Weißbier würde schäumen. Salzburg wäre im Dauerfeuer der polternden Herren Seehofer und Söder.

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