Politik

Versicherungs-Groteske kostete die Stadt Salzburg 600.000 Euro

Ein Prüfbericht des Kontrollamtes untersucht einen knapp zehn Jahre alten Schadensfall. Und stellte fest, dass die Versicherung von Stadt und Gswb zahlte, obwohl sie eigentlich nicht hätte müssen. Für die Stadt wurde dadurch aber die Versicherungsprämie in die Höhe geschraubt.

Im November 2009 kam es auf dem ehemaligen Stadtwerkeareal in der Gaswerkgasse durch den Einsatz einer Vibrationswalze zu schweren Erschütterungen. Dabei wurden zwei Nachbargebäude beschädigt. Auch eine Trinkwasserleitung brach. Ein sofortiger Baustopp war die Folge.

Den Schaden von 600.435 Euro beglichen in der Folge aber nicht die Verursacher, sondern die Wiener Städtische Versicherung von Stadt Salzburg und Gswb.

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 23.01.2019 um 11:05 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/versicherungs-groteske-kostete-die-stadt-salzburg-600-000-euro-63933682