Politik

Video: Kritik an Plänen für Riedenburgkaserne

Die Stadt präsentierte die Rahmenbedingungen zur Bebauung des Areals der Riedenburgkaserne. Für einige Anrainer sind 300 Wohnungen zu viel und sechs Stockwerke zu hoch.



Für einige Anrainer der Moosstraße war es am Mittwoch das Gesprächsthema Nummer eins: Einen Tag, nachdem Magistrat und GSWB die Rahmenbedingungen für die Bebauung der Riedenburgkaserne präsentierten, äußern sie ihre Bedenken: Sie fürchten zu dichte und zu hohe Bebauung: 300 Wohnungen seien zu viel, sechs Stockwerke seien zu hoch. Die Innenarchitektin Nina Eisenberger fürchtet eine ähnliche Verbauung wie auf dem Stadtwerkeareal und kritisiert zudem die Anordnung der Grünflächen. "Die sind auf der Seite der Leopoldskronstraße vorgesehen, dort ist es durch den Rainberg aber ohnehin schon Grün." Anwalt Anton Herbst fürchtet eine zu hohe Belastung des Stadtteils durch zusätzlichen Verkehr. "Ich bin vor sechs Jahren hier her gezogen weil ich die Gegend sehr schätze. Durch die Bebauung könnte meine Wohnung weniger wert sein."

Bebauungsdichte zur Moosstraße abgetreppt

Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) hält die Bebauungsdichte für angemessen. "Die Dichte ist sogar weniger hoch als in anderen Teilen der Riedenburg. Richtung Moosstraße sind die Dichten geringer. Deswegen soll die Bebauung auf der Seite abgetreppt werden."

Die Zahl von 300 Wohnungen gilt jedenfalls als fix. Zudem soll es Geschäftsflächen auf 1500 Quadratmetern geben. Der Kindergarten soll auf dem Gelände bleiben. Zur genauen Architektur und ob diese ähnlich dem Stadtwerke-Areal sei könne man laut Padutsch noch nichts sagen. "Wir befinden uns noch nicht einmal im Wettbewerbsverfahren für die Architektur. Im übrigen ist die Stadwerke-Verbauung nicht so trist wie es jetzt den Anschein hat. Immerhin ist dort immer noch eine Baustelle", sagt Padutsch.

> Hier gibt es die Rahmenbedingungen als PDF.

Quelle: SN

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