Politik

VIDEO - Wahlkampf in Salzburg: "Grüß Gott, i bin der Lugner"

Der umtriebige Baumeister Richard "Mörtel" Lugner will Bundespräsident werden und wahlkämpfte am Sonntag in der Salzburger Altstadt.

Vor 18 Jahren ist Richard Lugner das erste Mal als Bundespräsidentschaftskandidat angetreten. Damals noch mit "Mausi" an seiner Seite. In Salzburg hatte er 1998 aber nur mäßigen Erfolg: 13.929 Salzburger wählten damals den Lugner - das waren 5,6 Prozent. Österreichweit erreichte er damals immerhin 9,9 Prozent.

Nun probiert der 83-jährige "Mörtel" erneut, in die Hofburg zu kommen - diesmal mit der um 58 Jahre jüngeren blonden "Spatzi". Am Sonntagnachmittag wahlkämpfte Lugner am Alten Markt in der Stadt Salzburg. Mit Lederhose und Cathy im Dirndl sollten auch die Salzburger vom umtriebigen Baumeister aus Wien überzeugt werden.

Der skurrile Auftritt ("Grüß Gott, i bin der Lugner")lockte mehrere hundert Schaulustige an. Viele Blicke galten dabei aber Lugners junger deutscher Ehefrau Cathy (26), die ob des Publikumsandrangs nach eigenen Angaben "total platt" war.

Bis 18. März muss Lugner 6000 Unterstützungserklärungen vorweisen. Etwa ein Viertel habe man beisammen, erzählt ein Wahlkampfhelfer.

Präsidentschaftskandidaten im SN-Saal

Am Dienstag (15 Uhr) stellen sich die Kandidaten Irmgard Griss, Andreas Khol, Alexander van der Bellen und Norbert Hofer im SN-Saal einer Diskussion mit Schülern. Es gibt dafür keine Plätze mehr, jedoch die Möglichkeit, die Veranstaltung über www.salzburg.com im Livestream zu verfolgen.

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