Politik

Viele Frauen kehren dem Landleben den Rücken

Junge Frauen gehen weg vom Land in die große Stadt, um zu studieren. Was können kleine Orte tun, damit sie wiederkommen?

Hinaus in die weite Welt gewandert und nach Kuchl zurück gekehrt ist Vera Steinacher. SN/karin portenkirchner
Hinaus in die weite Welt gewandert und nach Kuchl zurück gekehrt ist Vera Steinacher.

Es ist ein wiederkehrendes Muster: Mit 18 Jahren ziehen junge Frauen aus ihren Heimatgemeinden weg. Um zu studieren, um näher an ihrem Arbeitsplatz zu wohnen, um die große, weite Welt zu entdecken.

Natürlich betrifft das auch junge Männer. Der Unterschied: Sie sind enger an ihren Heimatort gebunden, vor allem in ländlichen Gemeinden. Sie übernehmen den elterlichen Hof oder Gewerbebetrieb, sie steigen in der Gemeindevertretung auf oder in den Vorstand eines Vereins. "Männer sind die Übernehmer, Frauen sind da ungebundener. Außerdem sind sie besser ausgebildet und nehmen dafür mehrere Stationen auf sich", erklärt Ger lind Weber. Die Professorin für Raumordnung und Raumplanung hat erforscht, warum junge Frauen dem Land den Rücken kehren - und was geschehen muss, damit sie wieder zurückkehren.

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