Politik

Vizebürgermeister Auinger kündigt Investitionspaket für Schulen an

Ob die Volksschulen in Salzburg-Lehen neu gebaut oder saniert werden, steht noch nicht fest. Vizebürgermeister Bernhard Auinger hat mögliche neue Standorte im Visier.

Der Neubau oder die Sanierung der Volksschulen in Lehen haben für Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) Vorrang.  SN/STEFANIE SCHENKER
Der Neubau oder die Sanierung der Volksschulen in Lehen haben für Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) Vorrang.

200 Millionen Euro sollen in den nächsten 15 Jahren in die Schulen und Kindergärten in der Stadt Salzburg fließen. "Wir haben großen Nachholbedarf", sagte Bernhard Auinger (SPÖ) bei der Präsentation des Grundsatzamtsberichts am Freitag. 45 Millionen Euro hat die Stadt mittelfristig bis zum Jahr 2023 für Sanierungen budgetiert.

Dringend geboten sei der Ausbau der schulischen Tagesbetreuung, sagte Auinger. Derzeit werden knapp 2500 Kinder betreut. Bei Neubauten strebt Auinger nach dem Vorbild des Bildungscampus in Gnigl eine Kombination aus Krabbelgruppe, Kindergarten und Volksschule samt Nachmittagsbetreuung an.

Vorrang haben für Auinger die Volksschulen Lehen I und II sowie die Pestalozzi-Schule. Unklar ist weiterhin, ob es hier Neubauten oder Sanierungen geben wird. Auinger will für dieses Projekt jedenfalls einen neuen Weg einschlagen. Der Park in der Paumannstraße in Lehen, der sich laut einer Machbarkeitsstudie als möglicher Standort angeboten hätte, ist ja nach den heftigen Protesten der Anrainer vom Tisch.

Es hätten sich mittlerweile jedoch mehrere Besitzer bebauter Grundstücke gemeldet, die bereit wären, der Stadt in Lehen das Bauland zur Verfügung zu stellen, sagt Auinger, der einen Neubau für die beste Variante hält. Denkbar sei, dass ein privater Investor die Schule baue und die Stadt dann als Mieter auftrete oder dass die Stadt das gesamte Projekt mit Grundstück ausschreibe. Auinger wäre am liebsten, wenn die Stadt den Grund selbst kaufen würde. "Wir haben eine realistische Chance auf ein Grundstück, ich bin sehr optimistisch, dass wir hier zu einer Lösung kommen, die auch im finanziellen Rahmen liegt", betonte Auinger. Nach derzeitigem Stand würde ein Neubau mit 45 Mill. Euro zu Buche schlagen, eine Generalsanierung würde 35 Mill. Euro kosten. "Mein Ziel sind Ausgaben von 40 Millionen Euro", sagte Auinger. Er wird nun über die Salzburger Immobiliengesellschaft eine Ausschreibung veranlassen, um zu Bauland zu kommen. Angedacht ist, dass dort zusätzlich zur neuen Schule Wohnungen gebaut werden.

Am Standort der jetzigen Schule in der Nelkenstraße könnte dann eine Grünfläche geschaffen werden, schlägt Auinger vor. Sollte es zu keinem Neubau an einem anderen Standort kommen, plädiert Auinger für einen Neubau am jetzigen Standort.

Als weitere vorrangige Projekte gelten die Aufstockung der VS Maxglan I und II für den Ausbau der Ganztagsbetreuung, ein Anbau bei der VS Parsch, die Aufstockung des Turnsaals und die Sanierung der Fassade in der VS/NMS Nonntal.

Laut Auinger prüft die Stadt derzeit, ob das Land dem Neubau einer Schule in Gneis/Morzg zustimmen würde.

Quelle: SN

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