Politik

Wahlanalyse: Zwei Stimmen Unterschied im Flachgau

Die Landesstatistik rund um Gernot Filipp hat am Wahlabend die Ergebnisse für Salzburg analysiert.

Wahlanalyse: Zwei Stimmen Unterschied im Flachgau SN/lmz
Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik (l.) und Franz Wieser, Sprecher des Landes Salzburg.

Über raschend hoch sei die Wahlbeteiligung ausgefallen. Rund 74 Prozent der Salzburger (inklusive Wahlkarten) haben ihre Stimme abgegeben. Filipp führt das auch auf das schlechte "Image" der Wahlkarten zurück, die der Grund für die neuerliche Verschiebung waren. Dass die Wahl nun just im Advent stattgefunden habe, dürfte ebenfalls eine Rolle gespielt haben. "Da sind wohl weniger auf Urlaub und unterwegs", sagt Filipp. Am stärksten ist die Wahlbeteiligung in Göming, Plainfeld und Thomatal gestiegen. Gesunken ist sie in Lessach, Hintersee und Weißpriach. Die ungültigen Stimmen seien mit 4,3 Prozent (11.314 Stimmen) unverändert auf hohem Niveau.

Was Norbert Hofer anbelangt, so hat er in allen 119 Gemeinden verloren, davon zweistellig in Göriach, Forstau, Tweng, St. Margarethen und Hüttschlag. Am knappsten ist die Entscheidung zwischen Hofer und Van der Bellen im Flachgau. Dort erreichten beide Kandidaten 50 Prozent. "Hofer hat zwei Stimmen mehr", sagt Filipp. Wobei sich das wohl durch die Auszählung der Wahlkarten zugunsten von Van der Bellen entscheide.


Quelle: SN

Aufgerufen am 22.09.2018 um 10:53 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/wahlanalyse-zwei-stimmen-unterschied-im-flachgau-826666

Schlagzeilen