Politik

Was aus dem Mobilitätskonzept von einst wurde

Den Generalplan für den Verkehr gibt es in Salzburg schon lange. Aber was wurde aus den bisherigen Hochglanzpapieren?

Was aus dem Mobilitätskonzept von einst wurde SN/robert ratzer
Salzburg steht im Stau. Ein Bild, das es in diesem Sommer häufig gibt.

Das aktuelle Landesmobilitätskonzept von Verkehrslandesrat Hans Mayr löst nun das vorangegangene ab. Der damals federführende Verkehrslandesrat hieß Wilfried Haslauer. Aber was wurde eigentlich aus dem Landesmobilitätskonzept 2006-2015?

Prozentuell kann man keine Erfolgsquote treffen. Denn der Verkehrsplan der Vergangenheit war eher unkonkret, zumindest, was in Zahlen gegossene Ziele anbelangt. Die wichtigste Kennzahl - der "Modal Split" - hat sich bis 2015 eindeutig zugunsten des Autoverkehrs verschoben. Die jährliche Kfz-Kilometer-Summe von 5,4 Milliarden konnte nicht gehalten werden. Sie steuert heute in Salzburg auf sechs Milliarden gefahrene Kilometer zu. Dafür hat sich auch der Anteil der Radfahrer gesteigert. Der Ausbau des Radwegenetzes wurde vorangetrieben. Umgesetzt wurden auch die Umfahrungen in Henndorf und Straßwalchen, ebenso der Bahnübergang bei Bad Vigaun. Verwirklicht wurden die zweiten Röhren im Katschberg- und Tauerntunnel sowie die Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf der A1 und der A10. Der neue Salzburger Hauptbahnhof ist fertig. Die S-Bahn wurde massiv ausgebaut mit neuen Haltestellen. Die Pinzgaubahn wurde wiederhergestellt, die Lokalbahn ausgebaut.

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