Politik

Wie die Stadt Salzburg gegen Leerstände in ihren Wohnungen ankämpft

Nicht überall funktioniert die Aufwertung des Bestandes. 110 der 1700 städtischen Wohnungen können wegen Mängel nicht bewohnt werden.

Da hilft auch die Lage mitten in der Salzburger Innenstadt nichts: Wegen der geringen Raumhöhe von nur 2,20 Meter gilt die Wohnung in dem denkmalgeschützten Haus als unbewohnbar - selbst wenn sie saniert würde. Denn das hätte sie auch bitter nötig. Rund 50.000 Euro müsste man hier hineinstecken. WC und Bad befinden sich in einem fensterlosen, einen Quadratmeter "großem" Raum und die Türrahmen sind so niedrig, dass Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer den Kopf neigen muss, um durchzukommen. Die Decke erreicht Hagenauer sogar ohne dabei die Hände ausstrecken zu müssen. Es gibt weder Lift noch Parkplatz - und das in belebter, lauter Lage. "Zuletzt hat hier eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern gelebt. Seit drei Jahren steht die 80 Quadratmeter große Wohnung leer", berichtet Hagenauer.

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