Politik

Wie wollen wir künftig wohnen?

Zuerst braucht es eine Vision und viele, viele Gespräche. Dann wird gebaut und gemeinschaftlich gewohnt. Wie, bestimmen die Bewohner selbst.

Das Einfamilienhaus im Grünen? Unleistbar. Die anonyme Mietwohnung im Apartmenthaus? Zu einsam. Ein Leben lang für eine Eigentumswohnung schuften? Uninteressant.

"Häuser, wie wir sie heute kennen, werden wir uns in Zukunft ökonomisch und ökologisch nicht mehr leisten können", sagt Patrick Lüftenegger vom Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR). Es brauche dringend Alternativen auf dem Wohnungsmarkt. Lüftenegger engagiert sich sowohl beruflich als auch privat für ein Wohnmodell, bei dem nicht Eigentum und Profitmaximierung an erster Stelle stehen, sondern die Gemeinschaft. Die künftigen Bewohner reden in diesen "Baugruppen" von Anfang an mit und bestimmen im Austausch mit den anderen Mitgliedern selbst, wie sie wohnen möchten. Im Fokus steht das rechte Maß zwischen Gemeinschaft und Individualität, Solidarität und Nachhaltigkeit.

Weiterlesen wenn Sie mehr wissen wollen

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 17.11.2018 um 12:16 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/wie-wollen-wir-kuenftig-wohnen-880219