Politik

Wohnbauförderung: Hälfte des Kontingents bereits erschöpft

Heuer werden maximal 600 Eigentumsfälle gefördert. Landesrat Mayr: "Habe hingezittert."

Symbolbild. SN/robert ratzer
Symbolbild.

Das neue Online-Antragssystem für die Wohnbauförderung hat die Feuerprobe bestanden: Laut Landesrat Hans Mayr (SBG) haben sich allein am Montag bis 18 Uhr bereits 97 Häuslbauer registriert. Damit bekommen sie einen Link, mit dem sie binnen drei Wochen ihren Antrag hochladen können. Mayr: "78 Häuslbauer haben gleich den fertigen Antrag hochgeladen. Von Wohnungskäufern haben wir ebenfalls 78 fertige Anträge bekommen." Ab 2017 ist die Zahl der Anträge im ersten Quartal für Häuslbauer mit 100 und für Wohnungskäufer mit 200 gedeckelt. Damit sind bereits die Hälfte aller 300 möglichen Anträge am ersten Tag gestellt worden. Mayr sagt, er habe selbst "hingezittert auf diesen Tag". Der Vorteil des Onlinesystems sei aber eine kürzere Bearbeitungszeit: "Binnen drei Wochen erhalten Bürger Bescheid, ob der Antrag bewilligt ist oder nicht." Auch die Wohnbau-Hotline, für die sieben Personen zur Verfügung stünden, sei am Montag "gut frequentiert" gewesen.

Durch die neuen Richtlinien sind für 2017 und 2018 maximal 600 Förderfälle im Eigentumsbereich, 900 in der Miete und 3500 in der Sanierung möglich, sagt Mayr. "Dafür ist Geld vorhanden." Ob die bereits gekürzten Fördersätze im Eigentumsbereich - statt bis zu 55.000 sind jetzt nur mehr 40.000 Euro möglich - so hoch bleiben, will Mayr nicht garantieren: "Wir haben 142 Millionen Euro Wohnbaubudget. Davon müssen neben Eigentums- und Sanierungsförderung auch der Bau von Mietwohnungen sowie die neue Mietenstützung und die Wohnbeihilfe finanziert werden. Da kann es ressortintern auch zu Verschiebungen kommen. Das steht mir als Landesrat zu."




Quelle: SN

Aufgerufen am 22.09.2018 um 05:21 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/wohnbaufoerderung-haelfte-des-kontingents-bereits-erschoepft-562735

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