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Grödig-Goalgetter trifft wie am Fließband

Grödig-Stürmer Mersudin Jukic hat seinen Torriecher nicht verloren.

Grödig-Goalgetter trifft wie am Fließband SN/krugfoto/Krug Daniel
Vor sieben Jahren waren Stürmer Mersudin Jukic (l.) und der jetzige Grödig-Trainer Andreas Fötschl noch Gegner.

Als sich Grödig-Manager Christian Haas Ende Juni bei Mersudin Jukic meldete, war für den Stürmer schnell klar, dass er zu den Flachgauern zurückkehren will. "Bei diesem Verein habe ich meine größten Erfolge gefeiert", sagt Jukic. Von 2009 bis 2013 bestritt der Angreifer 112 Spiele für Grödig und traf 54 Mal ins Schwarze. Dass der 31-Jährige, der in den vergangenen eineinhalb Jahren im oberösterreichischen Unterhaus spielte, noch die Qualität besitzt, um in der Fußball-Westliga Tore zu erzielen, war für Grödig-Trainer Andreas Fötschl von Beginn an klar: "Er hat einen Torriecher und kann in jeder Liga treffen."

Und Fötschl, der in seiner aktiven Zeit mit Jukic zusammen beim PSV Salzburg spielte, hat sich nicht getäuscht: In zwei Pflichtspielen erzielte Jukic bereits sieben Tore. "Dass es so gut läuft, kommt für mich selbst überraschend. Ich fühle mich in der jungen Mannschaft wohl und hoffe, dass ich die Form halten kann", erklärt Jukic. Heute, Freitag (19 Uhr), könnte der Goalgetter im Derby gegen Saalfelden wieder sehr wichtig werden. "Wenn sich der Gegner hinten hineinstellt, dann werden wir nicht so viele Chancen bekommen. Da ist Jukic natürlich Gold wert, weil er fast keine Möglichkeit auslässt", sagt Fötschl, der auf Matthias Öttl, Julian Feiser, Benedikt Pichler und Telat Ünal (alle verletzt) verzichten muss.

Auf einen alten Bekannten trifft Jukic nächste Woche im Derby in Anif. Mit Anif-Goalie Josef Stadlbauer durchlief der Torjäger alle Nachwuchsmannschaften beim PSV. "Seine Qualität ist unbestritten. Ich bin aber etwas überrascht, dass er in Grödig so einschlägt", sagt Stadlbauer, der für das Schlagerspiel eine Torsperre ankündigt: "Ich werde es ihm so schwer wie möglich machen." Vor dem Duell mit Grödig muss Anif aber heute, Freitag (19), in St. Johann antreten. "Eine schwere Partie, aber wir sind sehr gut in Form und wollen natürlich den zweiten Sieg holen."

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